Die Fragen, die uns Handwerksbetriebe im Erstgespräch stellen — mit den Antworten, die auch nach der Einrichtung noch gelten.
Nein. Es gibt keine Stimme, die nachfragt, und keine Spracherkennung, die den Straßennamen falsch versteht. Ihr Anrufer hört Ihre Ansage, bekommt eine SMS und schreibt selbst, was er braucht. Was im Briefing steht, hat Ihr Kunde selbst getippt oder aufgesprochen. Einzige Ausnahme: Meldet jemand einen Notfall per SMS, ordnet ein Sprachmodell seine Nachricht automatisch in Name, Adresse und Anliegen ein.
Der Anruf wird nach einigen Sekunden Klingeln weitergeleitet, Ihr Anrufer hört Ihre Ansage und bekommt Sekunden später eine SMS mit Ihrem Firmennamen als Absender. Darin ein Link, in den er sein Anliegen schreibt. Sobald er fertig ist, kommt das Briefing auf Ihr Handy.
Dann bleibt es bei dem, was Sie heute schon haben: ein verpasster Anruf in Ihrer Anrufliste. Der Link bleibt eine Woche gültig — füllt Ihr Anrufer ihn später doch aus, bekommen Sie das Briefing dann.
Wählt der Anrufer im Formular „Ich biete etwas an“, kommt seine Anfrage bei Ihnen mit „Werbung (laut Anrufer)“ an. Ruft dieselbe Nummer in den nächsten 30 Tagen wieder an, geht keine weitere SMS raus. Schreibt er Begriffe, die typisch für Werbung oder Kooperationsangebote sind, steht in Ihrer SMS „Vermutlich Werbung“ statt „Neue Anfrage“. Ohne Büro heißt das: Sie rufen von der Baustelle aus nicht mehr blind Verkäufer zurück. Mit Büro heißt das: Ihre Bürokraft sieht vor dem Rückruf, wer Kunde ist und wer verkaufen will. Die Erkennung arbeitet mit Stichworten und kann sich irren. Im Zweifel kommt die Anfrage trotzdem bei Ihnen an.
Es ist ein Link in einer SMS und ein Formular mit großen Feldern. Keine App, kein Konto, kein Passwort. Wer gar nicht tippen will, ruft wieder an — und Sie sehen die Nummer wie bisher.
Nein. Bei Gefahr für Menschen ist die 112 die richtige Nummer, und genau darauf weist das Formular hin, sobald Ihr Anrufer „Notfall“ antippt. Schreibt er etwas, das nach Gas, Rauch oder einem Stromunfall klingt, fragt das Formular direkt nach, zum Beispiel „Riechen Sie gerade Gas?“. Bei „Ja“ sieht er sofort, was zu tun ist, und einen Knopf, der die 112 wählt. Meldet er einen Notfall ohne solche Angaben, bekommt er per SMS einen allgemeinen Hinweis auf die 112.
Nein. Ihre Nummer bleibt Ihre Nummer, auf Visitenkarten, am Fahrzeug und im Branchenbuch. Eingerichtet wird nur eine Weiterleitung für den Fall, dass Sie nicht abnehmen oder besetzt sind.
Die muss aus. Eine aktive Mailbox nimmt den Anruf entgegen, bevor Anrufwache ihn bekommt — dann gibt es keine SMS und kein Briefing. Das ist der häufigste Grund, warum eine Einrichtung beim ersten Versuch nicht läuft, und deshalb fragen wir es vor dem Vertrag. Wie das geht, steht in unserer Anleitung zur Rufumleitung.
Ja. Beim Festnetz wird die Weiterleitung meist im Kundenportal Ihres Anbieters eingestellt, nicht am Apparat. Wir gehen das mit Ihnen gemeinsam durch, Ihre Zugangsdaten bleiben bei Ihnen.
Ja, und das empfehlen wir: Büro-Festnetz und Baustellen-Handy sind zwei Wege, auf denen Sie erreicht werden. Die zweite Rufnummer kostet 29,00 € netto im Monat zusätzlich zu Ihrer Pauschale, ohne weitere Einrichtungsgebühr — mit Anrufwache 150 also 178,00 € netto monatlich statt 149,00 €. Mehr als zwei Leitungen je Betrieb bieten wir nicht an. Die Briefings kommen weiter auf dieselbe Handynummer, und für Ihre Kunden bleibt es ein Betrieb mit einem Absendernamen. Beachten Sie: Ihr Paket zählt die verpassten Anrufe beider Leitungen zusammen.
Ja. Die Weiterleitung greift auch bei „nicht erreichbar", nicht nur bei „nicht abgenommen". Genau dann brauchen Sie sie ja.
Ja, jederzeit — mit einer kurzen Tastenfolge am Handy oder im Portal Ihres Anbieters. Sie bekommen eine Anleitung, die Sie behalten. Wenn Sie im Urlaub alles umleiten wollen, geht das genauso.
Nein. Die Briefings kommen per SMS. Es gibt nichts zu installieren und kein Passwort, das Sie sich merken müssen. Die vollständige Anfrage öffnen Sie über den Link im Briefing, auf Handy oder Rechner.
Derzeit geht eine Empfängernummer pro abgesicherter Rufnummer — meistens die des Chefs oder des Büros. Mehrere Empfänger gleichzeitig sind nicht möglich; wenn Sie das brauchen, sagen Sie es im Gespräch, damit wir nichts versprechen, was nicht geht.
Ein Termin von rund fünfzehn Minuten, telefonisch. Wir legen Ihren Betrieb an, gehen die Weiterleitung mit Ihnen durch und machen am Ende einen echten Testanruf, damit Sie das erste Briefing selbst auf dem Handy sehen.
Die Rufnummer, die abgesichert werden soll, Ihren Telefonanbieter, die Handynummer für die Briefings und Ihren Firmennamen für die SMS (bis elf Zeichen). Beim Festnetz zusätzlich den Zugang zum Portal Ihres Anbieters.
Melden Sie sich, wir richten es wieder mit Ihnen ein. Das ist in der monatlichen Pauschale enthalten.
Ja, jederzeit und ohne Zusatzkosten. Eine Nachricht an uns genügt.
Mit Anrufwache 150: 990,00 € netto Einrichtung plus zwölf Monate à 149,00 € netto, zusammen 2.778,00 € netto. Die Einrichtung ist in jedem Paket gleich. Alle Pakete und Leistungen stehen auf der Seite Leistung & Preise.
Nein. Innerhalb Ihres Pakets wird nichts je Anruf abgerechnet und nichts ist aufgebraucht. Was Ihr Telefonanbieter für weitergeleitete Anrufe nach Ihrem Tarif berechnet, kommt von ihm, nicht von uns.
Die Zahl ist das enthaltene Volumen an verpassten Anrufen im Monat. Anrufwache 150 kostet 149,00 € netto, Anrufwache 250 kostet 249,00 €, Anrufwache 400 kostet 399,00 €. Fünf verpasste Anrufe am Tag entsprechen rund 110 im Monat, also Anrufwache 150. Die Leistungen sind in allen Paketen dieselben — nur das Volumen unterscheidet sich.
Nichts wird abgeschaltet und es kommt keine Nachforderung. Liegen Sie zwei Monate hintereinander darüber, sprechen wir mit Ihnen und wechseln gemeinsam in das nächste Paket. Überschreitet Ihr Betrieb 400 verpasste Anrufe im Monat, bekommen Sie ein eigenes Angebot.
12 Monate Mindestlaufzeit. Kündigen Sie nicht spätestens einen Monat vor Ablauf, läuft der Vertrag unbefristet weiter und ist danach zum Ende jedes Kalendermonats kündbar.
Eingerichtet sind Sanitär, Heizung und Klima sowie Elektrotechnik — mit den Rückfragen und Gefahrenhinweisen des jeweiligen Gewerks. Für andere Gewerke sprechen Sie uns an; die Grundfunktion läuft auch dort, die Zusatzfragen müssen wir dann gemeinsam festlegen.
Nein. Es gibt keine Aufnahme und keine Abschrift des Anrufs, weil niemand mit Ihrem Anrufer spricht. Gespeichert wird, was Ihr Anrufer selbst in das Formular schreibt. Auf Ihren Wunsch schalten wir im Formular zusätzlich eine Sprachnachricht frei: Ihr Anrufer kann dann freiwillig bis zu zwei Minuten aufnehmen, statt zu tippen. Die Aufnahme geht nur an Ihren Betrieb und wird wie die Fotos nach dreißig Tagen automatisch gelöscht.
Anfragen, Fotos und Sprachnachrichten werden nach dreißig Tagen automatisch gelöscht. Was Sie länger behalten wollen, speichern Sie vorher in Ihrer eigenen Ablage.
Nein. Jeder Betrieb hat einen eigenen Ordner, und ein Briefing-Link gilt nur für die eine Anfrage, zu der er gehört.
Die Einzelheiten zu Verarbeitung, Rechtsgrundlagen und Ihren Rechten stehen in der Datenschutzerklärung. Die Fragen hier sind die Alltagsfassung, nicht der juristische Text.
Dann stellen Sie sie direkt. Fünfzehn Minuten, unverbindlich, und Sie bekommen auch die Antwort, die gegen uns spricht.
Oder schreiben Sie an kontakt@anrufwache.de.